
Willkommen bei «Saturday Treats», den Leckerbissen am Samstag.
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Es gibt einen Gedanken, der sich so selbstverständlich anfühlt, dass man ihn kaum noch hört.
Ich muss.
Ich muss das noch erledigen. Ich muss mehr leisten. Ich muss sichtbarer werden. Ich muss Ergebnisse vorweisen.
Er klingt nach Verantwortung. Nach Ernsthaftigkeit. Als hätte jemand sein Leben im Griff.
Wenn dieser Gedanke auftaucht, lohnt es sich, kurz stehen zu bleiben.
Wie fühlt sich dein Körper an, wenn du ihn denkst?
Das Müssen hat eine Wirkung
Das Müssen ist nicht neutral.
Es erzeugt etwas.
Druck. Enge. Das Gefühl, nicht genug zu sein, solange noch etwas erledigt, erreicht oder bewiesen werden muss.
Aus diesem Gefühl heraus triffst du Entscheidungen, die auf den ersten Blick sinnvoll wirken.
Du bist beschäftigt. Du kommst voran.
Und gleichzeitig entfernst du dich ein Stück von dem, was dir eigentlich wichtig ist.
Das Müssen tarnt sich
Oft sieht es gar nicht nach Druck aus.
Eher nach Pflichtbewusstsein. Nach Verantwortung.
Und genau deshalb wird es selten hinterfragt.
Gleichzeitig treibt es dich weiter, auch wenn es längst genug wäre.
Konstant.
Oft merkst du es erst, wenn du erschöpft bist und nicht weisst, warum.
Was darunter liegt
Hinter dem Müssen steckt selten die Aufgabe selbst.
Eher etwas, das im Hintergrund mitläuft.
Ein Gedanke, dass es noch nicht reicht. Dass du noch mehr tun solltest. Dass du erst dann zur Ruhe kommen darfst.
Diese Gedanken sind nicht neu.
Und genau deshalb hinterfragst du sie kaum.
Vom Müssen zum Dürfen
Manchmal reicht es, diesen Gedanken überhaupt zu bemerken.
Ich muss.
Und ihn nicht sofort ernst zu nehmen.
In diesem Moment entsteht ein kleiner Abstand. Und mit diesem Abstand eine Wahl.
Ich habe gemerkt, wie anders sich etwas anfühlt, wenn ich dieses Wort verändere.
Ich darf diesen Text schreiben. Ich darf heute Klienten begleiten. Ich darf mich zeigen.
Die Aufgabe bleibt dieselbe.
Aber die Haltung dahinter verändert sich.
Und plötzlich fühlt es sich nicht mehr wie Müssen an.
Treat yourself
Frag dich an diesem Wochenende:
Wo taucht das Müssen in meinem Alltag auf?
Wie fühlt es sich an, wenn ich diesem Gedanken glaube?
Und was passiert, wenn ich diesen Gedanken einmal stehen lasse?
Ich wünsche dir ein Wochenende mit etwas mehr Leichtigkeit und etwas weniger Müssen.
Herzlich
Chris
PS. Wenn das Müssen lauter ist als deine eigene Stimme, meld dich. Ich höre zu.
Wann immer du bereit bist, hier sind mehrere Möglichkeiten, wie ich dich unterstützen kann:
Coaching und/oder Mentoring:
Uplevel Spark – Personal Coaching Starterpaket. Ein Mini-Retreat im Alltag: 3 Sessions, die dir Klarheit und Energie geben. CHF 595.
Denk-/Sparring-Partnerschaft – 4 oder 12 Monate: Wir kreieren gemeinsam dein «Ich 2.0». Ab CHF 3'700. Kennenlern-Gespräch buchen.
Uplevel One – The Private Edition – High Level Transformation Coaching: 1 Jahr exklusive 1:1-Begleitung für Selbstführung, Klarheit und echte Balance. Kennenlern-Gespräch buchen. Nur 1 Platz pro Quartal verfügbar.
Für Team- und Strategie-Entwicklung:
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Für Solopreneure, Selbständige und Coaches:
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