20 Gründe, warum du dich selbst sabotierst und wie du das lösen kannst

Gründe, warum du dich selbst sabotierst, und Lösungen
Foto: Jeremy Perkins

Ziemlich sicher hast du es auch schon getan.

Du bist dir selbst im Weg gestanden und hast deine eigenen Ziele und Träume untergraben.

Wir nennen es mentale Selbstsabotage.

Vielleicht waren negative Selbstgespräche die Ursache.

Du hast willkürliche Regeln, von wem sie auch immer stammen, eingehalten.

Einmalige Erfahrungen verallgemeinert.

Oder aber es war dir gar nicht bewusst, was genau der Grund war oder durch was es konkret ausgelöst wurde.

In diesem Blog-Artikel möchte ich 20 Hauptgründe aufzeigen, wie Menschen sich selbst behindern und einfache, verständliche Lösungen anbieten, um diese Hürden zu überwinden.

Einige Gründe sind sehr ähnlich, darum sind es manchmal auch die Lösungen dazu.

20 Hauptgründe der mentalen Selbstsabotage

Die Reihenfolge ist willkürlich.

1. Angst vor Versagen

Diese Angst hat nichts mit der Gegenwart zu tun. Sie nimmt eine mögliche Zukunft vorweg, die häufig nichts mit einer realen Erfahrung zu tun hat.

LÖSUNG: Akzeptiere, dass Fehler zum Lernprozess gehören, und betrachte Misserfolge als Chancen, um zu wachsen und dich weiterzuentwickeln.

2. Angst vor Erfolg

LÖSUNG: Frage dich, was konkret dir Angst macht. Hast du das Gefühl, dass du etwas verlieren oder vermissen könntest?

Stelle dich der Angst und visualisiere den Erfolg, um dich auf die positiven Aspekte und Möglichkeiten zu konzentrieren.

3. Perfektionismus

Perfektionismus ist nichts anderes als eine Form von Bewertung, ein fortlaufender Ist-Soll-Abgleich. Unrealistische und zu grosse Ziele führen zu Blockaden und Stillstand.

Man fühlt sich noch nicht bereit und hat ständig das Gefühl, noch mehr wissen zu müssen.

LÖSUNG: Setze realistische Ziele und erkenne, dass niemand und nichts perfekt ist.

Viel wichtiger ist es, ins Tun zu kommen, Fortschritte zu machen, aus Fehlern zu lernen und sich für jeden kleinen Erfolg freuen.

4. Angst vor Ablehnung oder Kritik

Diese Angst ist sehr eng mit Perfektionismus verknüpft. Auch hier geht es um Bewertung, allerdings von aussen.

LÖSUNG: Lerne, konstruktive Kritik als Chance zur Verbesserung zu sehen, und erinnere dich daran, dass die Meinungen anderer nicht immer deine Selbstwahrnehmung definieren.

5. Selbstzweifel

LÖSUNG: Arbeite an deinem Selbstvertrauen, indem du dich auf deine Erfolge und Stärken fokussierst.

Führe ein Erfolgsjournal und schreibe jeden Tag 3-5 Erfolge auf, seien sie noch so klein.

6. Negative Selbstgespräche

Negative Selbstgespräche sind der Klassiker von mentaler Selbstsabotage. Setzt du dich selbst unter Druck oder beschimpfst dich sogar?

LÖSUNG: Achte auf negative Gedanken und ersetze sie durch positive, aufbauende Aussagen über dich selbst.

Du kannst das mit positiven Affirmationen und Dankbarkeit unterstützen.

7. Aufschieberitis oder Prokrastination

LÖSUNG: Zerlege grosse Aufgaben in kleinere, überschaubare Schritte und setze dir realistische Fristen, um das Aufschieben zu überwinden.

Mach dir bewusst, in welchen Situationen oder zu welcher Tageszeit du am besten funktionierst und richte deine Tätigkeiten danach aus.

8. Keine klare Zielsetzungen

LÖSUNG: Gewinne Klarheit darüber, warum du ein Ziel erreichen möchtest und erinnere dich immer wieder an dieses Warum. Setze dir klare, messbare und erreichbare Ziele, um deinen Fortschritt zu verfolgen und Erfolge zu feiern.

9. Unrealistische Erwartungen

LÖSUNG: Finde heraus, woher diese Erwartungen kommen. Von dir selbst oder von deinem Umfeld?

Welcher Massstab wendest du an, um zu entscheiden, ob etwas realistisch oder unrealistisch ist? Was hast du konkret von diesen Erwartungen?

Passe danach deine Erwartungen entsprechend an.

10. Fehlende Motivation

LÖSUNG: Finde heraus, was dich antreibt, und nutze diese Motivation, um zielgerichtet an deinen Zielen zu arbeiten.

11. Vergleiche mit anderen

LÖSUNG: Konzentriere dich auf deine eigenen Fortschritte und Erfolge, statt dich mit anderen zu vergleichen, da jeder seine eigene, einzigartige Reise unternimmt.

12. Selbstsabotierende Verhaltensweisen

LÖSUNG: Identifiziere und eliminiere schädliche Gewohnheiten, indem du gesunde und wohltuende Alternativen implementierst.

13. Kontrollzwang

LÖSUNG: Übe die Kunst des Loslassens und akzeptiere, dass nicht alles im Leben kontrolliert werden kann – konzentriere dich auf das, was in deiner Macht steht, und lerne, den Rest loszulassen.

14. Mangelnde Selbstfürsorge

LÖSUNG: Stelle deine physische, emotionale und mentale Gesundheit in den Vordergrund, indem du dich regelmässig bewegst, vielleicht Sport treibst, gesund isst und genug schläfst.

15. Unverarbeitete Emotionen

LÖSUNG: Gönne dir Zeit und Raum, um deine Emotionen zu erkennen, zu akzeptieren und zu verarbeiten, und ziehe gegebenenfalls professionelle Hilfe in Betracht, um bei der Bewältigung zu helfen.

16. Fehlende Anpassungsfähigkeit

LÖSUNG: Entwickle Resilienz und Flexibilität, indem du Veränderungen als Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung und Anpassung betrachtest.

17. Mangel an Unterstützung

LÖSUNG: Baue ein unterstützendes Netzwerk aus Familie, Freunden und Kollegen auf, und zögere nicht, um Hilfe oder Rat zu bitten, wenn du ihn benötigst.

Das kann auch online passieren, in dem du an Mastermind-Gruppen mit Gleichgesinnten teilnimmst.

18. Selbstidentifikation mit Misserfolg

LÖSUNG: Lerne, dich von Misserfolgen zu distanzieren, und erkenne, dass sie nicht deine Identität oder deinen Wert als Person bestimmen.

Es hilft zudem, Misserfolge als Lektionen zu betrachten. Das ist eine positive Herangehensweise: was kannst du aus dieser Erfahrung als Impuls mitnehmen?

19. Komfortzone nicht verlassen

LÖSUNG: Fordere dich selbst heraus, indem du neue Erfahrungen und Herausforderungen annimmst, um dein persönliches Wachstum zu fördern.

Nutze die drei Haltungen von Timothy Gallwey (siehe Artikel über Mindfuck)

  1. Neugierde
  2. Vertrauen
  3. Freude an der Erfahrung

20. Mangel an Selbstreflexion

LÖSUNG: Nimm dir regelmässig Zeit für Selbstreflexion, um aus Erfahrungen zu lernen, persönliches Wachstum zu fördern und zukünftige Selbstsabotage zu vermeiden.

Beginne mit einer halben Stunde pro Woche. Daraus wird möglicherweise eine Stunde, ein halber Tag oder vielleicht sogar einen Denktag pro Monat.

Fazit

Mentale Selbstsabotage ist ein komplexes Phänomen, das aus vielen verschiedenen Gründen entstehen kann.

Indem du dich deiner selbstbehindernden Verhaltensweisen bewusst wirst und die oben genannten Lösungen als Inspiration annimmst, kannst du dich selbst dabei unterstützen, deine Ängste und Unsicherheiten zu überwinden.

Somit ist der Weg frei, deine Ziele und Träume erfolgreich zu verwirklichen, dein vollstes Potenzial selbstwirksam auszuleben!

Persönliches Wachstum und Veränderung brauchen Zeit.

Sei geduldig und nachsichtig mit dir selbst auf dieser Reise.

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